mit weitem abstand

Die AfD und die Klimafrage

Warum leugnen Rechte den menschengemachten Klimawandel?  Warum verdrängen sie die absehbaren Auswirkungen? Allein aus Misstrauen den Eliten gegenüber? Dazu gibt es zu viele Rechtskonservative in Führungspositionen. Ist es Liberté um jeden Preis? Das Ressentiment der Verlierer im gesellschaftlichen Wandel? Oder schlichtweg tiefsitzende Bedrohungsangst und Klammern am Status quo?

Umweltschutz ist ein konservatives Thema, das ohne Not den Linken und Linksliberalen überlassen wird. “Die AfD und die Klimafrage” thematisiert und hinterfragt die Positionen der AfD zur Klima- und Energiepolitik. Herausgegeben von Konrad Adam, mit Beiträgen von Christoph Barthe, Tino Chrupalla, Thomas Fasbender, Volker Kempf und Volker Meyringer.

74 S., Gerhard Hess Verlag, Bad Schussenried 2019

Der Schutz der Umwelt oder, wie man früher sagte: Der Natur, ist ein genuin konservatives Thema, das nur durch einen doppelten Irrtum, durch die Kurzsichtigkeit der Altparteien und die tiefsitzende Aversion, die Helmut Kohl gegen die Grünen empfand, auf der falschen Seite des politischen Spektrums, im linken statt im rechten Lager gelandet ist. Es von dort wieder zurückzuholen und da zu verankern, wo es hingehört, bei einer konservativen Partei also, ist jede Anstrengung wert.

Konrad Adam, Herausgeber